Raumentwicklung, Verkehr und Bau Obwalden

Raumentwicklung

Nutzungsplanung
Der Zonenplan legt Ort, Art und Mass der Bodennutzung für ein bestimmtes Gebiet parzellenscharf und grundeigentümerverbindlich fest. Massgebend ist das Baugesetz (BauG) sowie die kommunalen Bau- und Zonenreglemente (BZR).
Richtplan
Der Richtplan ist ein verbindliches Planungs- und Koordinationsinstrument. Die Instanzen auf allen Staatsebenen haben sich bei ihren eigenen Planungen danach zu richten.
Fruchtfolgeflächen
Die Fruchtfolgeflächen (FFF) sind der agronomisch besonders wertvolle Teil für die landwirtschaftliche Nutzung. Sie umfassen ackerfähiges Kulturland und sind mit Blick auf die klimatischen Verhältnisse bestimmt worden.
Risikokataster gemäss Störfallverordnung
Der Risikokataster beinhaltet die Anlagen (v.a. Betriebe), die der Störfallverordnung unterstellt sind. In diesen Anlagen kann es bei Ereignissen mit gefährlichen Stoffen zu Auswirkungen ausserhalb des Betriebsareals kommen. Im angrenzenden Bereich zur Anlage kann die Erstellung neuer Bauten und Anlagen zu einer Erhöhung des Risikos führen, ohne Änderungen beim Störfallbetrieb. Änderungen der Richt- oder Nutzungsplanung sowie Bauvorhaben in diesem Bereich sind deshalb mit der Vollzugsbehörde für die Störfallverordnung zu koordinieren.

Verkehr

RBBS
Räumliches Basisbezugssystem Strassen (Kantonale Strassenachsen).

Bau

Baulandkataster
Der Baulandkataster wurde in Zusammenarbeit mit dem Kanton, den Gemeinden und der Standortpromotion „in Obwalden“ erarbeitet. Dieser wird von „in Obwalden“ laufend aktualisiert.
Baukoordination
Die Karte Baukoordination beinhaltet eine Auswertung (Flächenverschnitt) verschiedenster für die Beurteilung eines Baugesuches relevanten Themen wie Nutzungsplanung, Schutzzonen, Gewässer, Naturgefahren, etc. Das Ergebnis zeigt Nutzungsanteile einer beliebigen Liegenschaft oder Teilen davon.
Wärmenutzung
Das Erstellen von Wärmenutzungsanlagen ist bewilligungspflichtig. Die Erteilung von Bewilligungen obliegt dem Amt für Landwirschaft und Umwelt (ALU) des Kantons Obwalden. Die Zulässigkeit von Erdwärmesondenanlagen richtet sich nach den geologischen und hydrogeologischen Verhältnissen im Untergrund. Die Karte berücksichtigt die Einflussfaktoren, welche für die Bewilligung von Erdwärmesonden erforderlich sind.